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Trucker Sommerfestspiele auf dem Red Bull Ring

Spielberg machte am ersten Juli Wochenende 2014 seinem Namen alle Ehre. Der neu ausgebaute Red Bull Ring präsentierte sich eine Woche nach dem Formel 1 Grand Prix in völlig neuem Glanz.

Überdachte Tribünen auf der Start-Ziel Geraden boten an diesen beiden heißen Tagen Schutz vor der Sonne. Presse- und VIP-Center strahlten in gediegenem, luxuriösem Design. Auch das Areal des Trucker Camps wurde erweitert und rückte etwas näher ans Geschehen. Dort fanden im großen Veranstaltungszelt die Samstag-Konzerte mit Legenden wie Tom Astor und den Daltons statt. Das ganze Wochenende über gab es ein reichhaltiges Programm: Stapelspiel, Hüpfburg und Slot Car bei den Friends on the Road, die stärksten Männer Europas zeigten ihre Kraft beim Truck Pulling, Boje Ovebrink forderte mit seinem Mean Green Hauber ein Dragster zum Beschleunigungsduell, bei der Wahl des beliebtesten Truck gab es zur Belohnung für jeden Teilnehmer eine Schirmkappe mit MAN Löwen.
Atemberaubend war die „Smoke on“ Flugshow von Hannes Arch. Es war unglaublich spektakulär was der Red Bull Air Race Weltmeister mit seinem Fluggerät beim Start zum Hauptrennen am Sonntag demonstrierte.

Auf der Rennstrecke wie im Fahrerlager dominierten eindeutig die MAN Teams. Besonders der junge Ungar Norbert Kiss lieferte erneut eine Probe seines Talents ab und gewann das Rennen am Samstag klar vor Jochen Hahn und Antonio Albacete. Am Sonntag schlugen die beiden arrivierten Star zurück: Jochen Hahn siegte vor Antonio Albacete, Norbert Kiss musste sich mit dem dritten Platz genügen. Er war der fleißigste Punktesammler an diesem Wochenende und setzte sich damit an die Spitze in der Gesamtwertung. Die Freightliner Piloten David Vrsecky und Adam Lacko waren stets an den führenden MAN Trucks dran. Sie gewannen die beiden zweiten Tagesrennen, die in umgekehrter Reihenfolge gestartet werden (Reverse Grid – Regelung). Dabei wird nach dem Zieleinlauf des ersten Rennens gestartet, jedoch in umgekehrter Reihenfolge: also die Poleposition bekommt der acht platzierte Fahrer aus Rennen 1, zweiter Startplatz an den siebent platzierten usw. ab dem neunten Startplatz bleibt alles wie nach dem Zieleinlauf in Rennen eins.

Ergebnisse:

Samstag 5. Juli

Erstes Rennen

  1. Norbert Kiss, MAN
  2. Jochen Hahn, MAN
  3. Antonio Albacete, MAN
  4. Adam Lacko, Freightliner
  5. Markus Bösiger, MAN

Zweites Rennen

  1. David Vrsecky, Freightliner
  2. Antonio Albacete, MAN
  3. Norbert Kiss, MAN
  4. Jochen Hahn, MAN
  5. Markus Bösiger, MAN

Sonntag 6. Juli

Erstes Rennen

  1. Jochen Hahn, MAN
  2. Antonio Albacete, MAN
  3. Norbert Kiss, MAN
  4. David Vrsecky, Freightliner
  5. Adam Lacko, Freightliner

Zweites Rennen

  1. Adam Lacko, Freightliner
  2. Norbert Kiss, MAN
  3. Markus Bösiger, MAN
  4. Rene Reinert, MAN
  5. David Vrsecky, Freightliner

Stand European Truck Race Championship

Fahrer Meisterschaft

  1. Norbert Kiss (178P)
  2. Antonio Albacete (169P)
  3. Jochen Hahn (163P)

Team Meisterschaft

  1. Truck Sport Lutz Bernau (295P)
  2. Team Reinert Adventure (241P)
  3. Buggyra Int Racing System (241P)

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